Monatsplan

Unser katholischer Kindergaten mit seinem
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebot

Ziele, Grundlagen und Ausgestaltung

Beate Schmelt                                                                 
Margot Lindner
Ulrich Laws

Einrichtung

Spieltisch
Unser Kindergarten am Baßfeldshof (seit 1975) begleitet mit seinem
Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungsangebot 75 Kinder im Alter
von 3 bis 6 Jahren.


Ausstattung

Zum Kindergarten gehören drei Gruppenräume mit Nebenräumen, ein Mehrzweckraum, ein großer Flurbereich, eine Küche und ein Essbereich für die Kinder, die zum Mittagessen im Kindergarten sind. Die Erzieherinnen haben einen Raum für ihre Besprechungen und es gibt ein Büro der Leiterin, in dem die Gespräche mit den Eltern stattfinden können. Ein sehr weitläufiges Außengelände mit einer Fülle von Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten steht den Kindern zur Verfügung.


Erzieherinnen

Die Kinder werden begleitet von

Brigitte Flockau,         Leiterin, Erzieherin, Gruppenleutung Sonnengruppe
Martina Schmitt,         Erzieherin, Gruppenleiterin, Sicherheitsbeauftragte
Regina Domberger,     Erzieherin Mondgruppe
Marlies Lipek,             Erzieherin Sternengruppe
Stephanie Parisi,        Erzieherin, Gruppenleiterin Sternengruppe
Beate Schmelt,          Erzieherin Sonnengruppe
Daniela Ufermann,      Erzieherin

Kirsten Bieniek,        Jahrespraktikantin


Betreuungsangebot

In unserer Einrichtung stehen zwei Betreuungszeiten zur Auswahl, und zwar

das 25-Stunden-Angebot von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und
das 35-Stunden-Angebot von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Diese Zeiten werden von den Eltern als gebucht und vertraglich festgehalten.

Nutzt eine Familie die Betreuung von 35 Stunden, so nimmt das Kind mittags um
12.30 Uhr an einem gemeinsamen Essen teil. Dazu wird ein zweites Frühstück (Snack) von Zuhause mitgebracht. Gemeinsam mit den Erzieherinnen wird der Snack im jeweiligen Gruppenraum am Tisch eingenommen. Anschließend haben die Kinder wieder die Möglichkeit, Geschichten zu hören, zu turnen, etc.

Ab 13.30  Uhr können die Eltern die Kinder abholen.


Und darüber hinaus.......

Montags und Freitags ist die Einrichtung ab 14.00 Uhr geschlossen;

Dienstags findet ab 14.30 Uhr die Teamsitzung (Dienstgespräch) statt;

Mittwochs und Donnerstags steht der Nachmittag den Erzieherinnen als Vorbereitungszeit wie z. B. Bildungsdokumentationen etc zur Verfügung;

Mittwochs und Donnerstags von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr steht die Leiterin des Kindergartens für

 Anmeldung
Vorstellung der Kindergartenarbeit
Vorstellung der Einrichtung
zur Verfügung.


Ziele

Lernort
Der Kindergarten in unserer katholischen Kirchengemeinde ist „ein Lernort des Glaubens und Lebens“ . Er möchte Kindern, Eltern und Familien eine „Heimat“ sein, in der sie die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft erfahren, die von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägt ist.

Der Besuch des Kindergartens ist für das Kind aber auch für die Eltern ein wichtiger Lebensabschnitt. Es kann sein, dass Kinder und Eltern erstmals für eine längere Zeit voneinander loslassen. Das Kind befindet sich außerhalb der familiären Umgebung, es lernt sich mit einer „fremden“ Umgebung und neuen Bezugspersonen vertraut zu machen.
Gerade am Anfang der Kindergartenzeit ist die Situation der Kinder und ihrer Eltern von Freude und Sorge geprägt. Auf der einen Seite sind das Kind und die Eltern stolz: „Ich bin ein Kindergartenkind!“ - „Mein Kind besucht den Kindergarten“, auf der anderen Seite die Sorge: „Wird es mir im Kindergarten gefallen?“ - „Wird mein Kind auch nicht weinen, findet es Freunde, wird es mit den Erzieherinnen gut auskommen?“


Kultur und Religion
Der Kindergarten trägt zum Verständnis und zur Wertschätzung der eigenen Kultur und Religion sowie anderer Kulturen und Religionen bei. Die Akzeptanz gegenüber Menschen anderer Werthaltungen und das Leben mit ihnen versteht sich von selbst.
Im Kindergarten lernt das Kind neue Freunde kennen. Eine Vertrauensbasis wird zu den Erzieherinnen aufgebaut. Das, was das Kind bisher nur den Eltern anvertraut hat, kann es jetzt einer neuen Bezugsperson mitteilen, darf Freude und Trauer an einem neuen Ort und in Begegnung mit anderen Menschen zulassen.
Auch für die Eltern kann es zu neuen Lebensentscheidungen kommen, vielleicht in der Erkenntnis, selbst mehr Zeit für sich zu haben, diese durch eine gezielte Freizeitgestaltung und eine Erwerbstätigkeit zu nutzen.

Spiellatz Neigungen und Begabungen
Im Kindergarten ist es dem Kind möglich, seine individuellen Neigungen und Begabungen zu entdecken und durch die eigene schöpferische Kraft zu entfalten.

„Was machen die eigentlich im Kindergarten, lernt mein Kind etwas?“ ist eine vertraute Frage. Mit dem Stichwort „Kindergarten“ verbinden viele basteln, singen, Kreisspiele, Fingerspiele... Diese Aktivitäten sind wichtig, da durch sie viele Fertigkeiten wie z. B. die Motorik und die Sprache erlernt werden. Das Spiel ist die Grundlage allen kindlichen Tuns. Das Kind erfährt im Spiel Neues, trifft eigene Entscheidungen, entdeckt Grenzen und Regeln und lernt sich und andere kennen. Es hat Lust auszuprobieren und sich weiter zu entwickeln. Im Spiel hantiert und agiert das Kind mit unterschiedlichen Materialien an unterschiedlichen Orten mit unterschied-lichen Partnern und erweitert seinen Erfahrungsschatz und seine Fähigkeiten. Das Kind findet die Möglichkeit die eigene Fantasie auszuleben und ihr Gestalt zu geben. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass im Spiel Kinder sich ausprobieren und Erlebtes „verarbeiten“ können.


Entwicklung
Das Kind erlebt im Kindergarten seine ganzheitliche Entwicklung durch die eigene Erfahrung und Vermittlung des Grundwissens über den eigenen Körper, erlebt sich als Mensch in vielfältigen sozialen Beziehungen innerhalb und außerhalb der Gruppe. Dazu gehört die Erfahrung eines partnerschaftlichen Miteinanders, das sich durch Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung sowie durch das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderungen auszeichnet.

Im Kindergarten erlebt das Kind eine große Gemeinschaft. Zu Hause war es bisher „der Mittelpunkt“. Es erlebte die Geborgenheit in der Familie. Im Kindergarten ist es eines von vielen „Mittelpünktchen“. Das Kind beginnt sich „seinen Platz“ im Kindergarten zu suchen, es lernt sich zu behaupten, durchzusetzen, es lernt zu streiten und sich zu versöhnen, es erkennt Grenzen, es lernt Regeln zu akzeptieren, die für das Zusammenleben von Menschen lebensnotwendig sind.
Eltern stellen gerne die Frage an das Kind: „Was habt ihr denn heute gemacht?“ Immer wieder ist zu beobachten, dass das Kind mit einem „Nichts!“ oder gar keiner Aussage antwortet. Das heißt nicht, dass im Kindergarten nichts stattgefunden hat. Häufig liegt der Grund in den persönlich-keitsbildenden Prozessen, die sich im Kind ereignen. Dazu zählen auch alle Erfahrungen, die nicht erzählbar sind, da sie im Unterbewusstsein des Kindes sich ereignen bzw. den persönlichen Erfahrungen zuzuordnen sind, die nicht unbedingt mitgeteilt werden müssen. Das Sichtbare ist nicht der entscheidende pädagogische Erfolg.


Grundlagen

Lebenssituation
Die religionspädagogische Zielsetzung im Elementarbereich ermöglicht und fördert das Miteinander der verschiedenen Lebenssituationen und Erfahrungen sowohl des einzelnen Kindes als auch zwischen den Kindern und Generationen.

Lebensräume
Erzieherinnen, Eltern und Verantwortliche in der Kirchengemeinde helfen durch ihre eigenen Lebens- und Glaubenserfahrungen Kindern Lebensräume zu erschließen, in denen sie die Botschaft der Liebe Gottes als Unterstützung zur Gestaltung ihres Lebens erfahren.

Katholischer Glaube
Grundlage zur Verwirklichung dieser Ziele ist der katholische Glaube. Er beinhaltet, dass der Mensch sich in seiner von Gott gegebenen Würde und Wertigkeit erfährt. Der Mensch ist „mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten, mit einem hohen Grad an Freiheit und Selbstbestimmung ausgestattet, aber auch mit Verantwortung sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber. Zur Entfaltung dieser Begabungen und damit zur Realisierung seiner selbst ist er auf die Beziehung zu Mitmenschen angewiesen.“

Ausgestaltung

Christliche Erziehung
Zur Ausgestaltung der Ziele christlicher Erziehung sind u.a. zu nennen,

» den Kindern von Jesus von Nazareth erzählen, weil sie durch ihn erfahren, wie Menschen Gott entdecken und begegnen können,
» mit den Kindern das Kirchenjahr feiern (Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten), weil sie durch die Festzeiten vertraut werden mit dem Lebensweg Jesu, mit seiner Geburt in Bethlehem, mit dem Weg seines Leidens und Sterbens, mit dem Geheimnis der Auferstehung und mit seiner bleibenden Nähe in der Gemeinde,
» mit den Kindern beten und singen, um Erlebtes und Erfahrenes der Kinder aufzugreifen, da jeder Mensch sich Gott anvertrauen und auf ihn verlassen kann,
» mit Kindern von jenen Menschen sprechen, die vor uns und aus ihrem Glauben überzeugend gelebt haben, beispielsweise Maria, Josef, Martin, Elisabeth, Nikolaus, der eigene Namenspatron, der Patron der Pfarrgemeinde
» Gottesdienste feiern und gemeinsame Zeichen, Bilder und Symbole kennen lernen, die das christliche Leben prägen, wie das Kreuz, das Kreuzzeichen, der Altar, die Kniebeuge, das religiöse Bild,
» andere Glaubensüberzeugungen verstehen und wertschätzen, Kinder und Familien einladen,  teilzunehmen an Leben und Lernen im katholischen Kindergarten.


Begegnungen mit den Eltern

Es gibt unterschiedliche Formen der Begegnung zwischen den Eltern und den Kindern, den Eltern und den Erzieherinnen sowie den Eltern untereinander.

Religiöse Feste
Eltern und Kinder feiern gemeinsam im gemütlichen Rahmen z. B. Sankt Martin.

Familiennachmittag
Ein Familiennachmittag wird vom Elternrat im Kindergarten angeboten.

Elternsprechtage
Hier besteht die Gelegenheit, sich über den Entwicklingsstand des Kindes zu informieren. Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit, sich mit der Gruppenleitung über andere Anliegen, die das Kind betreffen, auszutauschen.

Elternabend
Eltern sind zum gemeinsamen Gespräch, zu Vorträgen und Diskussionsrunden eingeladen.

Eine ausführliche Informationsmappe über unsere pädagogische Arbeit erhalten Sie entweder leihweise gegen Pfand von € 10,00 oder Sie können die Mappe auch für € 10,00 erwerben.  
 

Einen Anmeldebogen können Sie im PDF-Format auch hier herunterladen oder per E-Mail anfordern. Wir schicken Ihnen dann einen Anmeldebogen gern zu.

 


zur Startseite    2001 - Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus in Dinslaken / Niederrhein 
Impressum: Katholische Kirchengemeinde St. Jakobus, Dinslaken